Mitteilung Fachmedien: PortaNet zum ersten Mal an der Swissbau

Mitteilung Fachmedien: PortaNet zum ersten Mal an der Swissbau

Echtzeitdaten sorgen für Wissensvorsprung

Neue Innovation: MyPortaNet digitalisiert Fenster und Türen

Das Emmer Startup PortaNet hat das digitale Messsystemen MyPortaNet auf den Markt gebracht und stellte dieses zum ersten Mal an der grössten Schweizer Baumesse Swissbau in Basel vor. Mit der Lösung können Fenster, Türen und andere Objekte digitalisiert werden.

Die Messepräsenz war laut PortaNet-Geschäftsführer Andreas Lehmann ein voller Erfolg. Er konnte MyPortaNet vielen Interessenten zeigen. Der Stand befand sich im Bereich des Innovation Lab, des Epizentrums von digitalen Innovationen im Baugewerbe. Startups, Hochschulen sowie private Unternehmen präsentierten in diesem Messebereich ihre Produkte und Dienstleistungen.

Mit der MyPortaNet-Applikation ist es möglich, neue und auch bestehende Fenster und Türen auf einfache Weise digital und intelligent auszurüsten und zu überwachen. Dies geschieht in der Interaktion zwischen einer Cloud im Internet, mit Funksensoren sowie mit einer Plakette, die als digitales Informationsarchiv funktioniert. Der Sensor misst in Echtzeit die Nutzungsprozesse, Störungen oder Wartungsaktivitäten eines Objekts und übermittelt sie sofort an individuelle Empfänger.

Immobilienbesitzer, -verwaltungen, Hauswarte, Facility Manager, Reinigungs- und Sicherheitsfirmen oder Tür- und Fensterhersteller profitieren von ganz neuen Möglichkeiten und Mehrwerten, welche die Echtzeitdaten bieten. Im Allgemeinen können die Arbeits- und Planungsprozesse im Unternehmen zielgerichteter gestaltet, Ressourcen gespart, Kosten gesenkt und die Sicherheit erhöht werden.

Vielfältiger Nutzen für Menschen und Unternehmen, die sich mit Immobilien befassen

Immobilienbesitzer und -verwaltungen sind daran interessiert, die Türen und Fenster ihrer Objekte sinnvoll zu unterhalten und zu warten. Digital erhobene Messdaten von Fenstern und Türen erlauben es, bessere Service- und Wartungsverträge abzuschliessen, weil ersichtlich ist, welches Element wie oft genutzt wird. Weitere Messparameter wie Feuchtigkeit oder Schräglage werden ebenfalls aufgezeigt. Zudem ist durch eine bessere Prognose ersichtlich, wann eine Türe den Lebenszyklus erreicht hat und ausgewechselt werden muss. Verwaltungen möchten wissen, ob Räume wie Badezimmer richtig gelüftet werden, um damit die Schimmelbildung zu vermeiden. Die Messdaten dienen als hilfreiche Grundlage bei der Rechtfertigung von Heizkostenabrechnungen.

Bewegliche Bauteile wie Türen, Fenster oder Tore müssen jederzeit und zuverlässig funktionieren. Handelt es sich dabei um sicherheitsrelevante Abschlüsse, wie zum Beispiel eine Brandschutztüre, kann der Eigentümer von Gesetzes wegen bei Gefährdung von Leib und Gut haftbar gemacht werden. Ein fachgerechter und regelmässiger Unterhalt gewährleistet deshalb die Funktionstüchtigkeit eines Objekts.

Unternehmen wollen sicherstellen, dass an Wochenenden oder Abenden die Fenster und Türen in ihren Geschäftsräumlichkeiten geschlossen sind und auch bleiben. Eine Alarmierung durch das digitale Messsystem ist sinnvoll – bei der zuständigen Person oder beim Gebäude-Überwachungsdienst.

Türen- und Fensterhersteller wissen durch die digitale Datenerhebung mehr über den Zustand, die Funktionstüchtigkeit sowie die Nutzungshäufigkeit ihrer Objekte. Sie können ihren Kundinnen und Kunden den besseren Service bieten, indem sie bei einem Defekt oder bei technischen Problemen frühzeitig und zielgenau informieren und intervenieren. Mit genauen Messdaten lassen sich auch spezifische Service- und Wartungsverträge abschliessen, was allen Beteiligten Zugute kommt. Die Online-Erhebungen geben zudem Aufschluss zur Verbesserung der Produkte.

 

Interview

Nachgefragt bei Andreas Lehmann, «Startupper» bei PortaNet

Andreas Lehmann, Sie sind ein «Startupper», seit Oktober 2018 Mitbegründer, Inhaber und Geschäftsführer der neu gegründeten Unternehmung PortaNet AG aus Emmen und haben die MyPortaNet-Applikation dem Fachpublikum an der Swissbau 2020 in Basel vorgestellt. Was ist ihr Fazit nach fünf Tagen am Messestand?

Andreas Lehmann: Wir sind überwältigt und wurden fast ein wenig überrumpelt. Dass eigentlich sämtliche namhaften Türen- und Fensterbauer Europas oder gar aus Übersee unseren Stand aufgesucht haben, ist einmalig. Wir durften viele positive Feedbacks entgegennehmen. Die Gespräche haben uns bestätigt, dass wir eine Lösung anbieten, auf die der Markt gewartet hat.

Wieso muss man die MyPortaNet-Applikation kaufen, welche Argumente haben Ihre Gesprächspartner überzeugt?

Andreas Lehmann: Wir haben festgestellt, dass alle Mitspieler Interesse an den beweglichen Teilen der Immobilie zeigen. Jedermann will mehr über den Zustand einer Türe oder eines Fensters wissen: Sind die Objekte defekt, stehen sie offen, haben sie einen Schlag erhalten, wie alt sind sie, wann wurden sie installiert oder gewartet? Ob für Alarmmeldungen beim Offenstand, für eine bessere Kundenbeziehung, für Statistiken oder Planung, für den Verkauf von Serviceverträgen oder für die Zustandserhebung (präventive Maintenance, die Einsatzgebiete sind vielfältig. Sogar eine Hochschule war anwesend, welche die Daten für die Auswertung des Lüftungsverhaltens von Fenstern und Türen im Zusammenhang mit dem Klima nutzen will.

Kann ich die MyPortaNet-Applikation auch bei einer alten, normalen Holztüre oder einem Fenster installieren?

Andreas Lehmann: Eine nachträgliche Installation ist auch bei einer bestehenden Türe oder bei einem Fenster jederzeit möglich. Die Lösung besteht aus einer Cloud-Datenbank, welche die statischen und auch die dynamischen Daten pro Element hostet. Für die dynamischen Daten muss man dem Element einen IoT-Sensor aufsetzen. Viele Hersteller haben sich entschieden, bei gewissen Elementen diesen Sensor heute schon einzubauen. Meistens reicht ein Aufkleben, das Verlinken und das Nutzen des Sensors.

Ein neues Produkt zu lancieren ist nicht ganz einfach, besonders in der digitalen Welt, wo technologisches Know-how gefragt ist. Was sind Ihre Herausforderungen als «Startupper»? Welche Stolpersteine gibt es zu beachten, welche Erfolge können gefeiert werden?

Andreas Lehmann: Ein braucht einen eisernen Willen, die Idee umzusetzen, dranzubleiben aber auch auf jegliche Informationen und Stolpersteine zu achten und diese ernst zu nehmen. Was immer ein Thema ist: Es dauert zweimal länger als prognostiziert und es kostet zweimal mehr als ursprünglich angenommen wurde. Ausdauer ist deshalb gefragt.

MyPortaNet steht noch in der Startphase. Welches sind die nächsten Schritte für den Markteintritt? Was sind Ihre Ziele und Wünsche für diese Phase?

Andreas Lehmann: Die Hardware ist fertig und bereit, die Software wird in den nächsten Wochen als Rel. 1 fertiggestellt und die Apps werden in den Stores verfügbar gemacht. Wir sind daran, mit grossen, internationalen Firmen eine Partnerschaft zu schliessen, um den sehr positiven Schwung auch schnell in die Welt zu tragen. Meine Ziele sind, dass wir ab dem 1. März wie geplant liefern können und das 2020 ein mega Erfolg für alle sein wird.

Für alle Interessierten: Bestehen weitere Möglichkeiten, MyPortaNet kennenzulernen?

Andreas Lehmann: Diesen Donnerstag werden wir auch einen Stand an der Swisscom IoT-Messe in Zürich betreiben. Weitere Auftritte und Messen sind geplant. Unsere Webseite gibt darüber laufend Auskunft. Wir sind aber auch gerne bereit, unsere Lösung direkt bei Interessierten vorzustellen. Wir freuen uns über jede Anfrage.

Kontakt:
Andreas Lehmann, Geschäftsführer PortaNet AG, andreas.lehmann@portanet.com
Karin Brun-Lütolf, Marketing und Kommunikation, karin.brun@portanet.com

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